Zivilitätstheorie

Zusammenfassung


  1. Leitkriterium: Zivilität ist gegenseitiger Respekt, aus dem Gleichstellung, Freiheit und das Bewusstsein gemeinsamer Verantwortung erwachsen.
  2. Zivilitätsniveaus: Zivilität kann in unterschiedlichem Maß gegeben sein (von fehlend bis entfaltet).
  3. Variablenraum:Zivilitätsniveaus und ihre Veränderung lassen sich in Wechselbeziehungen zwischen Interaktionslogiken, Interaktionsformen und Zivilitätsniveaus verstehen.
  4. Analyseinstrument:Zivilitätstheoretisch lassen sich beliebige Akteurbeziehungen, Akteurhandeln und Handlungsprozesse verstehen und analysieren.
  5. Wohlfahrtsfunktion: Je höher das bestehende Zivilitätsniveau, desto besser sind die Wohlfahrtschancen der Gesamtheit aller Beteiligten.
  6. Zivilitätsethik: Realistisch analysieren, verantwortungsbewusst handeln!
  7. Fassungen: Seit ihrer ersten Päsentation als Theorie der zivilen Moderne (2018) wurde und wird die Theorie ständig weiterentwickelt. Aktuelle Fassungen sind die Allgemeine Zivilitätstheorie (AZT 2026,3) und Besondere Zivilitätstheorien (2026).
  8. Erreichbarkeit: Alle Texte und Videos zur Zivilitätstheorie lassen sich auf der Website der Civility gUG, Berlin, mit einem Klick frei erreichen.

Victoria V. Lauritsen



Die aggressive Opferrolle

Akteure versuchen manchmal, in einer Opferrolle aggressiv Machtansprüche durchzusetzen.